Stressbefreiung durch ein Kätzchen

Stressbefreiung – Die Domestizierung von Tieren begann mit der Entwicklung des Urmenschen zum Homo sapiens. Waren andere Lebewesen ursprünglich eine latente Gefahr für den Menschen, stellte man bald fest, dass sie durchaus auch nützlich sein konnten. So wurden anfänglich Rinder und Kühe als Lebensmittelspender erkannt -sehr schnell aber stellte sich ebenfalls ein symbiotisches Zusammenleben zwischen Menschen, Hunden und Katzen ein.

Das Tier als Freund

Durch die hoch entwickelte Bewusstseinsfähigkeit des Menschen findet sich mit einem Tier die zumindest theoretische Möglichkeit eine unserer Meinung nach „simple“ Struktur nicht nur zu erkennen, sondern auch zu begreifen. So können wir einem Urinstinkt Rechnung tragen, indem wir sehr einfach Empathie zu zeigen in der Lage sind.

Da sind die Grundbedürfnisse der Tiere zu beachten, nicht nur die Nahrungsaufnahme bzw. deren Entsorgung, sondern auch das natürliche Bedürfnis eines jeden Lebewesens nach Zuneigung.

Struktur und Ablenkung

Die Struktur, die ein Tier dem Menschen abfordert, ist von hervorragender Wichtigkeit für die Stressbewältigung, also auch die Stressbefreiung. Ein Tier, – eine Katze oder auch ein Hund wollen in regelmäßigen Abständen versorgt werden. Das gibt dem Menschen die Möglichkeit. Abzuschalten, sich von den Stressfaktoren, die sonst vielleicht sein Leben dominierend bestimmen, abzulenken.

Katzen kennen Stress nur sehr beschränkt. Da mag es um die Partnersuche gehen oder einfach dem Drank den Urtrieben der Jagd, also der Nahrungsversorgung nachzugehen, doch tatsächlich stressen lässt sich keine Katze. Katzen sind die idealen Vorbilder für Stressbefreiung. Ihre Anwesenheit wirkt, wie zahlreiche Untersuchungen ergeben haben, psychologisch präventiv pädagogisch – ja therapeutisch.

Katzen sind die besseren „Menschen“

Sie sind nicht nur Freund und Begleiter sondern fördern, wie wissenschaftlich bewiesen ist, rücksichtsvolles Verhalten und Verantwortungsbewusstsein, auch Lebensfreude und grundsätzlichen Optimismus. Abgesehen von ihrer Eigenschaft als treuer Begleiter, aufmerksamer Zuhörer, als Werkzeug für sich selbst Fürsorglichkeit, auch Naturverbundenheit und Pflichtbewusstsein neu zu entdecken, zeigen sie uns auch Grenzen auf.

Wir sind in der Lage, vielleicht die längst vergessene Liebe zur Freiheit und Selbstbestimmung neu zu erforschen, können im Verhalten der Katze uns selbst reflektieren. Ein Haustier, ein Hund oder eine Katze sind äußerst wichtige Instrumente, Depressionen, Beziehungsprobleme, mangelnde Selbstsicherheit und auch tief greifende Traumata zu bewältigen.

Sie erhöhen, alleine durch ihre Anwesenheit unser in ständiger Stresssituation vernachlässigtes emotionales Wohlbefinden, steigern unser Selbstwertgefühl, sind ein wertvolles Mittel gegen Einsamkeit und Isolation.

Stressbefreiung durch die Anforderung der Sinne

Fühlen Hören, Riechen, Schmecken – eigentlich alle Sinne nimmt ein Tier in Anspruch, wenn wir uns mit ihm beschäftigen. Wir fühlen das weiche Fell, wir hören die leisen Schnurrgeräusche des Wohlbehagens, wir riechen vielleicht einen Hauch von Waldduft, wenn wir in das Fell hineinschnuppern. Wir schmecken unter Umständen sogar die Freiheit, Kontinuität und Beharrlichkeit, mit der das Tier sein Leben lebt.

Hier können wir uns selber spiegeln, werden mit nachhaltiger Konsequenz auf die Basisverständnis des Lebens zurückgeworfen. Wir haben ein hervorragendes Beispiel, ein Vorbild für unsere eigens Verhalten. Wir werfen den Stressballast ab und sind gezwungen, in einfacheren Strukturen zu denken. Das ist Stressbefreiung pur!

Spieltrieb als Hilfe

Der natürliche Spieltrieb von Katzen oder Hunden lenkt uns ab, führt uns auf uns selbst zurück, lässt die Stresssituationen in den Hintergrund treten. Ein Tier bedeutet also ganz klar ein Entspannungsphänomen, also Stressbefreiung.

Wir fokussieren anders. Unsere Konzentration auf die Stressfaktoren wird abgelenkt, wir finden ein Stück der Gelassenheit, die uns eine Katze oder auch ein ruhiger Hund sehr eindrucksvoll vor Augen führen.

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  1. Stevan J.
    5 Jahren ago

    Das kann ich nur bestätigen, ich habe auch einen Stubentiger, Sie heißt ‚Mauz‘ und das weiß sie auch! 🙂 Sie beruhigt mich oft und tut meiner Seele gut.Ich hoffe, dass auch ich ihr das zurückgeben kann, indem ich sie kraule, füttere und mit ihr spiele! 😀


  2. Vitali
    4 Jahren ago

    Was wären wir Menschen ohne Haustiere? Also ich habe 2 Katzen, die machen oft blöd sin aber trotzdem habe ich die lieb, man muss sich um die Haustiere kümmern und die kümmern sich dann um dich bzw. wir zeigen die weiche Seite eines Menschen wenn man mit Haustieren Kuschelt, Streichelt ect. man fühlt sich dann nicht so allein.
    Der Beitrag ist super bin auch euer Meinung.

    MfG Vitali


  3. Sasa
    3 Jahren ago

    Katzen sind sehr antidepressiv…. das stimmt tatsächlich.

Wer ist Nathalie Chaumien?

Hallo, mein Name ist Nathalie Chaumien und ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit den Ursachen von Stress, Ängsten und Blockaden, also mit Stressabbau.

Durch meine eigenen Erfahrungen und einen sehr gestressten Alltag bin ich zu diesen Themen gekommen und habe nach guten Methoden gesucht, meinen Stress abzubauen.

Jetzt helfe ich anderen Menschen, ihren Stress abzubauen, Blockaden zu lösen und mehr Lebensfreude zu bekommen.

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